D' Junge Garde

Steckbrief

Im Jahre 1947 wurde die Junge Garde - die Setzlig - gegründet. Sie besteht ausschliesslich aus Knaben und wir konnten im 2007 das 60-jährige Bestehen feiern. Die AGB legt grossen Wert darauf, dass die jungen Fasnächtler nicht nur die Kunst des Trommelns und Pfeifens erlernen sondern auch aktiv mithelfen, eine Fasnacht auf die Beine zu stellen. Dazu gehört das Kaschieren der eigenen Larve oder die Gestaltung des Requisits. Interessierte Buben haben auch die Möglichkeit, dem Larvenmaler über die Schulter zu schauen und den einen oder anderen Pinselstrich anzubringen. Neben all den fasnächtlichen Aktivitäten darf natürlich auch die Teilnahme an Spiel- und Sportanlässen nicht fehlen. Ausserdem führen wir jedes Jahr unser Setzlig-Weekend durch, welches immer wieder zu den Höhepunkten des Cliquenjahres gehört. Die Mitgliedschaft beim Zentralschweizerischen Tambouren- und Pfeiferverbandes (ZTPV) ermöglichen den Setzlig die Teilnahme an Jungtambouren und Pfeiferfeste, ein wirklich tolles Sommerwettspiel.

Lokale

Die Übungsstunden für die Setzlig finden generell im Drei Linden Schulhaus statt.

Das Stammlokal der AGB ist das Restaurant Rebhaus an der Riehentorstrasse 11. Ebenfalls pflegen wir einen Cliquenkeller an der Hammerstrasse 71.

Übung

Pfeifer und Tambouren

Anfänger

18 – 19 h

Fortgeschrittene

19 – 20 h

Spiel Jungi Garde

19 – 20 h

Ort

Drei Linden Schulhaus

Mitglieder

Als einer der 7 letzten Männervereine nehmen wir Knaben ab 7 – 8 Jahren. Während der Jugendzeit bis zum 18. Altersjahr ist man Mitglied der AGB-Junge Garde und tritt dann in den AGB-Stamm über.

Elternkontakte

Grundsätzlich finden jährlich zwei Elterninfos statt, an denen unter anderem über die bevorstehenden Aktivitäten, Termine, Musik und Übung, Fasnacht und Allgemeines über die junge Garde Auskunft gegeben wird. Dies schliesst nicht aus, dass die Eltern jederzeit auch spontan die Übungsstunden besuchen dürfen und mit dem Obmann und den Instruktoren über Wünsche und allfällige Probleme sprechen können.

Ausbildung

Die AGB bieten Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse an. In kleinen Klassengrössen von max. 8 Knaben können unsere Instruktoren optimal auf die Bedürfnisse ihres Kindes eingehen. Ziel ist es, eine sorgfältige Grundausbildung in Technik, Notenlehre und Beherrschung des Instrumentes anzubieten. Neben dem Trommeln und Pfeifen ist auch eine Einführung in das "Fasnacht machen" vorgesehen, sodass ihr Kind ebenfalls zu einem angefressenen Fasnächtler heranwächst.

Drummler

1. Stufe

  • Schlegelhaltung
  • Notenkunde
  • Grundlagen „Straichli“
  • Kombinationen der „Straichli“

2. Stufe

  • Schlegelhaltung
  • Vertiefung der Notenkunde
  • Wirbeln der „Straichli“
  • Kombinationen der „Straichli“
  • Erste Märsche

3. Stufe

  • Wirbeln der „Straichli“
  • Feinschliff der „Straichli“
  • Weitere Märsche
  • Übertritt ins Spiel

4. Stufe

  • Feinschliff der „Straichli“
  • Weitere Märsche
  • Auswendig Trommeln
  • Fasnacht im Spiel

Pfyffer

1. Stufe

  • Haltung
  • Ansatz / Atmung
  • Notenkunde
  • Tonleiter
  • Notenkombinationen
  • erste Märsche

2. Stufe

  • Haltung
  • Ansatz / Atmung
  • Notenkunde
  • Tonleiter
  • Notenkombinationen
  • erste Märsche

3. Stufe

  • Haltung
  • Ansatz / Atmung
  • Notenkunde
  • Tonleiter
  • Notenkombinationen
  • erste Märsche
Übungsaufwand

Der Übungsaufwand variiert von Kind zu Kind (Musik, Talent, Motorik). Wir empfehlen jedoch, täglich 15-30 Minuten zu üben (kann auch kürzer sein, jedoch werden bei Tambouren die Handgelenke erst nach einiger Zeit warm). Die Übungen werden nach den Hausaufgaben der Instruktoren gestaltet. Jedoch sollte das Kind auch die Freude am Trommeln und Pfeifen allgemein entdecken und weitergehende Kombinationen für sich üben. Bei regelmässigem Üben ist es möglich, für Tambouren nach 4 Jahren, für Pfeifer nach 3 Jahren im Spiel Fasnacht zu machen. Wir halten aber jeweils am Stufenprinzip fest.

Eine direkte Unterstützung der Eltern ist wesentlich. Bitte motivieren sie ihr Kind, setzen sie sich hin und geniessen sie dessen Fortschritte.

Absenzen

Absenzen müssen entweder telefonisch, per E-Mail oder vorgängig persönlich dem Instruktor bekannt gegeben werden. Im Notfall beim Obmann möglich. Dabei gilt: Bei zweimaligem unentschuldigten Fernbleiben vom Unterricht oder fehlen von mehr als 25% aller Übungen wird der Obmann Kontakt mit den Eltern aufnehmen.

Marschübungen sowie das interne Preistrommeln und -pfeifen sind für alle obligatorisch, wobei die Anfänger und die Fortgeschrittenen nicht alle Marschübungen mitmachen, sondern normale Übung absolvieren.

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