Basler Interessengemeinschaft Dialekt  

Fasnachtsgesellschaft Alti Glaibasler

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Geschichte

 

Die "Alte Glaibasler" (AGB) feiern im Jahre 2008 ihr 85-jähriges Bestehen. Aber eigentlich wäre diese traditionsverbundene Clique schon um einige Jahre älter. Bereits 1914 gründeten nämlich ein paar eingefleischte Fasnächtler eine Clique mit dem gleichlautenden Namen. In Folge der Kriegswirren des 1. Weltkrieges löste sich diese Vereinigung aber ein Jahr später schon wieder auf. Die gleichen Leute schlossen sich 1921 in einem zweiten Anlauf zur "Basler Fasnachtsgesellschaft" zusammen. Nachdem man aber die Clique in der Oeffentlichkeit zu oft mit dem Fasnachts-Comité verwechselt hatte, mussten sich die Mitglieder einen neuen Namen suchen.

Zur gleichen Zeit begannen sich aber auch innerhalb der damals 39 Fasnächtler umfassenden Clique Spannungen aufzubauen. Es bestand insbesondere eine Rivalität zwischen Gross- und Kleinbaslern. Beide Gruppierungen träumten von einer Clique in ihrem Stadtteil. So kam es wie es kommen musste.

Der Kleinbasler Teil gründete am 27. November 1922 die zweite Auflage der "Alte Glaibasler" und einen Tag später zog der Grossbasler Teil nach und rief die "Sans Gène" ins Leben.

Das Ende des 2. Weltkrieges brachte der Fasnachtswelt und somit auch der AGB einen enormen Aufschwung. Gleichzeitig realisierten die "AGB-ler" aber auch, dass die Nachwuchsförderung in den vorangegangenen Jahren allzu stark vernachlässigt worden war. Sogleich wurden die notwendigen Hebel in Bewegung gesetzt und 1947 die "Setzlig" gegründet.

Diese Junge Garde "sie besteht ausschliesslich aus Knaben" feierte 2007 ihr stolzes 60-jähriges Jubiläum.

Die AGB legt grossen Wert darauf, dass die jungen Fasnächtler nicht nur die Kunst des Trommelns und Pfeifens erlernen, sondern auch aktiv mithelfen eine Fasnacht auf die Beine zu stellen. Dazu gehört beispielsweise auch das Cachieren der eigenen Larve oder der Bau des Requisites. Neben den fasnächtlichen Aktivitäten darf natürlich auch die Teilnahme an Spiel- und Sportanlässen nicht fehlen.

Ende der 80-er Jahren begannen sich die AGB-ler ernsthaft zu überlegen, ob für die älteren Mitglieder der Clique nicht eine Alte Garde ins Leben gerufen werden sollte. Die Interessen der einzelnen Stammmitglieder wichen auf Grund der grossen Altersunterschiede doch teilweise sehr stark von einander ab.

Nach mehrmaligen Vorstössen und einer intensiven Vorbereitung wurde die "Alte Garde der AGB" an der Generalversammlung 1992 gegründet.

Während all der Jahre blieb die AGB, im Gegensatz zu manch anderer Clique, ein reiner Männerverein. Selbstverständlich steht die Fasnacht im Zentrum des Cliquenlebens. Natürlich wird auch das Vereinsleben mit internen Anlässen ausgiebig gepflegt. Daneben beteiligt sich die AGB aber auch an der Organisation von Anlässen wie dem Offiziellen Preistrommeln und dem Cliquen-Fasnachtsgrümpelturnier.

Des weiteren ist die AGB mit Festwirtschaften an diversen Stadtfestern vertreten und nimmt an zahlreichen sportlichen und kulturellen Veranstaltungen teil.

Die AGB besteht heute aus ca. 80 Aktiv- und ca. 150 Passivmitgliedern sowie ca. 30 Setzlig. Danneben unterhält die AGB auch einen Cliquenkeller an der Hammerstrasse 71, den Aktiv- und Passivmitglieder für private Feste nutzen können.